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Liegeboxen-Absperre für einen Freilaufstall

AbsperrgatterFreilaufstall1.jpgAuf dem Brüederhof ist der Kuhstall für die circa 45 Kühe mit Hörnern sehr grosszügig und offen gestaltet. Der Raum für den Zugang zu den Liegeboxen ist gleichzeitig auch der Warteraum für den Melkstand. Bei den Liegeboxen können die Kühe aber nach vorne ausweichen und weggehen, wenn sie Stress haben. So stellte sich das Problem, dass die Kühe auch beim Warten vor dem Melkstand teilweise via Liegeboxen ausscherten und «abhauten». Die Kontrolle darüber, welche Kuh nun schon gemolken war und welche nicht, wurde unmöglich. So entwarf und baute der Bauer Kaspar Günthart in Eigenregie eine Liegeboxen-Absperre. Sie lässt sich fast ohne Aufwand und rein mechanisch öffnen und schliessen. Er nutzte dazu das Prinzip der Schwerkraft, den richtigen Drehpunkt und Scharniere. Die Absperre ist eine Art Gatter. Im offenen Zustand ist es hochgezogen, damit die Kühe ungehindert in ihre Liegeboxen gehen können. Es wird mit einem Gewicht – etwa gleich schwer wie das Gatter - auf der Gegenseite unten, sowie durch das Anliegen an den Pfosten in dieser Position fest gehalten (Bild 1). Beim Gatter schliessen kann der Bauer mit einer Stange oben einhaken und das Gatter nach unten ziehen. Durch die Schwerkraft und die Scharniere kommt es so zu einer Umkehrung und das Gatter ist nun unten, das Gewicht oben – ebenfalls gut fixiert an den Pfosten (Bilder 2-4).

Kaspar Günthart, Brüderhof in Buchs-Dällikon, Zürich, Juli 2016

AbsperrgatterFreilaufstall2.jpgAbsperrgatterFreilaufstall3.jpg

AbsperrgatterFreilaufstall4.jpg

 

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