Home > DE > Tiere > Schweine > Fütterung > Hofeigenes Futter für Wollschweine

Aus viel jungem Wiesengrasschnitt (am besten Luzerne oder Kleemischungen --> Proteine) während der Vegetationsperiode und möglichst lange eingeweichten Heublumen im Winter, kann man eine gute Basis für hofeigenes Schweinefutter herstellen. Je nach Saison mische ich dann noch aktuell anfallendes Futter hinein: im Frühjahr und Sommer sind dies Molke, Feines aus der Küche und nicht verbrauchte Wintervorräte sowie Gartenbeikräuter; im Spätsommer und Herbst sind es Feines aus Küche, Garten und Acker, Kürbisse, Obst, Kerne und Nüsse, Kastanien; im Winter mische ich den eingeweichten Heublumen noch eine Handvoll Bollmehl (Weichweizenfuttermehl) bei. Obstbaumschnitt versorgt meine Mutterschweine vor dem Ferkeln im März mit zusätzlichen Gerbstoffen und Spurenelementen. Etwa 1 Tonne Bio-Bollmehl pro Jahr (400.- Fr.) reicht mir als einzige nicht hofeigene Futterkomponente aus. Auf die beschriebene Weise füttere ich drei Mutterschweine samt Ferkeln und vier Monate lang einen Eber (November bis Februar).


Markus Lanfranchi, Tessin, 2014


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