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Hintergrund: Muttergebundene Kälber- und Gitzi-Aufzucht in der Milchviehhaltung

Die mutter- und ammengebundene Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung findet bei Landwirten wachsendes Interesse. Sie bietet die Möglichkeit, die Kälber länger bei ihren Müttern zu lassen und die Kühe trotzdem zu melken. Kuh und Kalb können ihre natürliche Beziehung intensiver ausleben. Diese Haltungsform kann sich sehr positiv auf die Gesundheit der Kälber und auch der Milchkühe auswirken. Die Nachfrage nach Milch aus mutter- und ammengebundener Aufzucht nimmt zu. Um mit dieser Aufzuchtform erfolgreich zu sein, braucht es gute Kenntnisse des natürlichen Verhaltens der Kühe und der Kälber und eine intensive Mensch-Tier-Beziehung. Je nach Stallsystem und Einrichtung, Charakter der Herde und Vorlieben des Bauern / der Bäuerin kommen unterschiedliche Systeme in Frage.

Hof Gasswies – Der “Deal” mit den Kühen

Familie Rutschmann hat einen Deal mit ihren Kühen: Diese dürfen ihre Kälber behalten, aber Milch müssen sie trotzdem noch etwas geben. Wie funktioniert das System genau?

Muttergebundene Kälberaufzucht auf dem Brüederhof

Der Brüederhof arbeitet seit den 90er Jahren mit Muttergebundener Kälberaufzucht. Im System des betriebs dürfen die Kälber zweimal täglich an der Kuh trinken.

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