Ferkelstall Soll-Zustand

Der neue Ferkelstall soll bessere Bedingungen für die Tiere bieten und zugleich arbeitseffizient sein. „Es soll langfristig Spass machen und zusätzlich notwendige Arbeitszeit durch technische Lösungen möglichst gering halte“, so Christoph Spellerberg.
Der ganze Stall wird mit Stroh eingestreut sein, die Tiere haben doppelt so viel Platz wie vorgeschrieben (1m² pro Tier) und können wählen zwischen Innenstall und überdachtem Aussenbereich. Der Stall entspricht abgesehen vom Fehlen einer nichtüberdachten Fläche den Bioanforderungen. Es gibt Platz für drei Altersgruppen à 450 Tiere.
Die Futterstationen sind so platziert, dass jede Grossbucht unkompliziert mit dem Radlader ausgemistet werden kann. Die Futtersilos inklusive Futtermisch-Mühle sind an der Kopfseite des Stalls angebaut.

Der Bau des Stalls hat sich mit Corona deutlich verzögert, Lieferungen kamen nicht, Handwerker konnten nicht immer wie geplant tätig werden. Wenn alles gut läuft, können im September die ersten Ferkel den neuen Stall beziehen. Wenn der Bau fertig ist, sind Spellerbergs gern bereit Informationen zu Vorgehensweise und Kosten mit Kollegen zu teilen.

Möglich ist der Bau dieses Stalls nur, weil die Vermarktung über das Strohwohl-Programm auf mehrere Jahre gesichert ist. „Wir haben lange überlegt, was wir tun können, um aus dem Hamsterrad rauszukommen und wie wir freier werden können, in dem, was wir tun. Wir haben geschaut, was ist möglich bezüglich Vermarktung. Wir beobachten unsere Tiere und schauen, was gut geht, denn mit gesunden Tieren kommt die Leistung von alleine. Und wir nutzen die heutigen technischen Möglichkeiten.“

Der neue Ferkelstall steht neben dem Sauenstall

Der Neubau des Ferkelstalls inklusive Kraftfutterwerk ist eine grosse Investition, die nur machbar ist, weil es eine gesicherte Vermarktung der Tiere gibt.

Blick in die Stall-Baustelle, von der Futtermühlenseite aus

Das Kraftfutterwerk an der Kopfseite des neuen Ferkelstalls

Ein starkes Dreierteam – bei der Versorgung der Tiere und der Weiterentwicklung der Haltung.

 

 

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Hof Spellerberg
Bad Sassendorf, NRW, D
Christine und Christoph Spellerberg
Vollzeitkraft Christina, Auszubildende Carolin Drei 450€-Kräfte Mitarbeit Eltern
175 ha
Sauenhaltung und Ferkelaufzucht Ackerbau Biogasanlage
Futterbau mit Weizen, Gerste, Hafer, Ackerbohnen, Mais, Luzerne
und Kartoffeln für Pommes Frites und Direktvermarktung, Weizen für Brotgetreide und Zuckerrüben)
280 Sauen
450 Ferkel / Monat an Mäster
Vermarktung der Schweine in Kooperation mit Schweine-Mastbetrieb Albersmeier
im 3km entfernten Hüttinghausen über Label „Strohwohl“ von Rewe West
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